SPD-Vorstand in Destedt das Vertrauen geschenkt – SPD-Vorstand in Destedt eindrucksvoll bestätigt

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In der letzten Sitzung im alten Jahr schenkte der SPD-Ortsverein Destedt-Hemkenrode-Schulenrode seinem alten und neuen Vorstand sein Vertrauen. Der Vorsitzende Thomas Klusmann und sein Stellvertreter Matthias Böhnig wurden einstimmig wiedergewählt. Das gilt auch für den Kassierer Axel Schultz und dem Schriftführer Andreas Hettwer. Auch die Beisitzer aus allen drei Gemeindeteilen wurden einstimmig wiedergewählt.
Neben seinem Blick in das vergangene Jahr und dem Wahlkampf nahm der SPD-Ortsverein auch das Siedlungskonzept der Gemeinde für die drei Ortschaften unter die Lupe. „Die ausgewiesenen Flächen seien nur Potential-Flächen“, berichteten Axel Schultz und Andreas Hettwer von der Vorstellungssitzung. Dort stellten die Planer den Gemeinderäten und interessierten Bürgern dieses Konzept und dessen Kriterien vor. Die Planer gehen davon aus, dass nicht alle Flächen bebaut würden, weil sich immer wieder Hemmnisse ergeben.
Schulenrode ist die Ortschaft mit einem hohen Flächenpotential, denn Schutzgebiete, die Autobahn, Eisenbahn und Stromleitungen würden dort weniger Möglichkeiten beschränken. Schandelah, Weddel und Cremlingen selbst hätten deshalb weniger Möglichkeiten sich zu entwickeln, weil sie regelrecht räumlich `eingeklemmt´ sind.
Auch für Destedt wurden eine Vielzahl von möglichen Flächen im Siedlungskonzept beschrieben.  Thomas Klusmann kritisierte, dass die potenzielle Fläche im Bereich der Straßen Vor dem Elm und der Wasserfurch vor Jahren vom Ortsrat abgelehnt und politisch `beerdigt´ wurde. „Das Baugebiet: Lehmkuhlenbreite wird noch Jahre in unserem Fokus stehen“, kommentierte Thomas Klusmann. Das seniorengerechte Bauen, der neue kommunale Kindergarten und vieles mehr soll dort entstehen, neben Einfamilien- und Reihenhäuser. Hohe Baupreise würden die Tendenz zu kleineren Grundstücken bestimmen und würden die Nachfrage in die Länge ziehen. Noch wäre vieles im Planungsprozess dort umsetzbar, der im kommenden Frühjahr von der Gemeinde dargestellt würde.
Die Pferdewiese am Gutspark wäre von den Gutachtern jedoch nicht als Potentialfläche ausgewiesen worden, berichtete Andreas Hettwer. Einig war man sich jedoch darin, dass die innerörtliche Entwicklung immer seinen Vorrang habe.
Bild.: privat                       Text: Andreas Hettwer
Von links: Matthias Thiede, Axel Schutz, Andreas Hettwer, Ilse-Marie Pahl, Thomas Klusmann (Vorsitzender) Matthias Böhnig (Stellvertreter)