Stehen die Konzepte? – CDU erwartet Flüchtlingswelle

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Pressemeldung 26.02.22

Wolfenbüttel. Die CDU-Kreistagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Michael Wolff hatte im Rahmen ihrer letzten Sitzung am vergangenen Freitag auch über die zu erwartende Flüchtlingswelle aus der Ukraine beraten.

Nach Angaben der UN-Flüchtlingshilfe sind zurzeit mindestens 100.000 Ukrainer vor allem auf der Flucht nach Polen und Rumänien. Diese Zahl könnte aufgrund des Krieges auf mehrere Millionen anwachsen. Die Hilfesuchenden werden auch in Deutschland und damit im Landkreis Wolfenbüttel ankommen.

Im Rahmen der anstehenden Kreistagssitzung am Montag, 28. Februar, werden daher die Unionsvertreter zu den Konzepten Fragen an die Landrätin Christiana Steinbrügge richten, um zu erfahren, wie der Landkreis auf die Flüchtlingsströme vorbereitet ist.

Hierzu gehören die Ergebnisse des Krisenstabes, der Sachstand zu den Unterkünften und den Kapazitäten von Aufnahmeeinrichtungen, die weiteren Verteilungen auf Wohnungen, aber auch die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen, caritativen Einrichtungen und Sozialverbänden.

Darüber hinaus muss die Bereitstellung finanzieller Drittmittel zur Ausgabendeckung gesichert sein.

“Die CDU erwartet von der Landrätin angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Ukraine und den in Kürze eintreffenden Menschen – vor allem Kinder, Frauen und Ältere – ein sofort einsetzbares und durchführbares Gesamtkonzept,” erklärte der Fraktionsvorstand am Rande der Beratungen.

BU: Die CDU-Kreistagsfraktion, hier der Vorstand mit Michael Wolff, Christiane Florek und Norbert Löhr (v. li.), befasste sich mit der Flüchtlingswelle. Foto: CDU