Stellungnahme vom Ortsratmitglied Uwe Feder

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“Thema ROTE KARTE” – Ein Leserbrief:

Destedt 17.04.2020

Obwohl ich gegenüber dem Obm eine Stellungnahme für heute angekündigt habe,
in der ich (wie inzwischen zu lesen ist) klarstelle, dass dies eine
persönliche Einzelaktion von mir ist, wird hier vom Obm vorgesprescht mit
dem eindeutigen Ziel, mein Vorgehen in einer für mich beschämenden Art und
Weise anzuprangern.

Herr Böhnig kann mir im Rahmen der Ortsratssitzungen
Anweisungen erteilen, nicht aber für privat veranlasste Aktionen. Wie aus
der Formulierung auf den Zetteln deutlich wird, habe ich nicht “im Namen
des Ortsrates” agiert.

Die Grünen im Destedter Ortsrat zeigen in ihrer
Stellungnahme weitaus mehr Format, was man bei dem Obm, nicht nur in diesem
Fall, vermisst.

Ergänzung:

zu dem Artikel gebe ich folgende persönliche Stellungnahme ab: Bei den in mehreren Briefkästen eingeworfenen Zetteln handelt es sich um eine Einzelaktion von mir als Ortsrat(-smitglied). Die gewählten einleitenden Worte mögen vielleicht provozierend sein, doch wie sich gezeigt hat, haben bereits einige Einwohner entsprechend darauf reagiert. So auch die “Beschwerdeführer”. Viele haben diesen Zettel so verstanden, wie er gemeint war, nämlich als Hinweis! Von einer Nötigung zu sprechen, halte ich für völlig abwegig. Ich habe über Wochen, zum Teil Monate, Bereiche gesehen, die nicht gesäubert wurden. Nicht zuletzt auch aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung haben auch Grundstückseigentümer Zettel mit dem Hinweis erhalten, die von ihrem Grundstück überragenden Äste zurück zu schneiden. Vielfach ragen diese auf Gehwege und Verkehrsflächen, verdecken zum Teil Verkehrsschilder oder beeinträchtigen die Ausleuchtung durch die Straßenlaternen. Auch die Gemeinde selbst habe ich gebeten, für die öffentlichen Bereiche für Abhilfe zu sorgen, so z. B. entlang des Friedhofs am Mittelweg und entlang von Bolz-, Sportplatz und Turnhalle. Und am Rande sei noch folgendes erwähnt: Am Containerstandplatz an der Unterburg liegen beispielsweise häufig Papierreste und auch andere Gegenstände (wie Lampen, Kochgeschirr und andere Dinge mehr) daneben. Papierreste werden durch den Wind weggeweht und diejenigen, die hierfür verantwortlich sind, halten es nicht für notwendig, diesen Müll aufzunehmen. In Einzelaktionen und im Rahmen des Aktionstages werden dann diese Hinterlassenschaften aufgesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Ich könnte noch zahlreiche weitere Beispiele (z. B. Bushaltestellen, Spazierwege am Elmrand und Park) geben, es soll hiermit nur verdeutlicht werden, dass nicht nur ich ein Interesse daran habe, das Ortsbild positiv zu gestalten und zu erhalten. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich regelmäßig an diesem Aktionstag, der leider in diesem Jahr nicht zur gewohnten Zeit stattfinden konnte. Doch ein Bürger hat sich hier allein auf den Weg gemacht und Müll von Straßenrändern, Gossen, Grünflächen und Gräben aufgesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Ich denke, an einem gepflegten Ortsbild kann und sollte jeder ein Interesse daran haben. Uwe Feder PS: Ein paar Bilder zur Verdeutlichung

Uwe Feder