Unser Wald ist in großer Gefahr

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Sturmschäden, Dürre, Schädlingsdruck – unser Wald leidet extrem

Kissenbrück 02.09.19

Frank Osterhelweg lud die Waldbesitzer zu einer Veranstaltung mit Frau Barbara Otte-Kinast ein. Das Anfangsreferat hielt Michael Degenhardt, Leiter des Forstamtes Südniedersachsen der Landwirtschaftskammer, dessen Zuständigkeitsbereich ca. 40.000 Hektar Wald sind.

In seinen Ausführen zeigte Degenhardt auf, dass sich der Wald in den letzten Jahren dramatisch verändert hat.

Durch die Trockenheit sind die Bäume stark geschädigt, sodass die Borkenkäfer leichtes Spiel haben und die Bäume, die keine Möglichkeit haben sich mit Harzen zu schützen, befallen. Viele Bäume sterben auf Grund dessen ab und müssen, um die gesunden Bäume nicht zu gefährden, unverzüglich aus dem Wald entfernt werden.

Seit 18 Monaten ist das Team der niedersächsischen Landesforsten inzwischen damit beschäftigt und stößt an die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.

Ca. 2700 Waldbesitzer, die inzwischen ca. 70 Jahre alt sind und sich das Waldstück einst als Pensionskasse anlegten, betreut Degenhardt mit seiner Waldfläche. Auf diese Besitzer kommen nun Kosten im fünfstelligen Bereich für Waldbereinigung und Neuanpflanzungen zu.

Ministerin Otte-Kinast nahm die Anregungen auf und versicherte diese nicht nur in Hannover zu diskutieren, sondern auch nach Brüssel mit zunehmen.

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