Volker Brandt antwortet den Günen zum Thema “Kreuze und Feuer”

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Stellungnahme zur Pressemitteilung „Kreuze und Feuer“ von Bündnis90/Die Grünen vom 20.10.2019

Veröffentlicht von Ulrike Siemens, Sprecherin des Gemeindeverbandes Cremlingen

In der Tat ist die Lage der Landwirtschaft auch bei den Cremlinger Grünen ein wichtiges Thema, aber keineswegs im Sinne von Verständnis für unsere Landwirte. Deren Klagen und Kritik über die Agrar- und Umweltpolitik des Landes, des Bundes und der EU wurden wiederholt nachhaltig begründet und untermauert. Viele unserer Landwirte haben nicht nur tiefe Sorgen um ihre wirtschaftliche Existenz, sondern auch um die Motivation ihres bäuerlichen Nachwuchses auf den meist familienbetriebenen Höfen. Der ganze landwirtschaftliche Berufsstand ist zum Ziel von Unterstellungen und Verunglimpfungen häufig von Seiten der Grünen geworden. Die jungen Menschen, die dennoch in die Bewirtschaftung des elterlichen Hofes einsteigen, genießen unter diesen Randbedingungen meinen vollen Respekt und Sympathie. Handel und wir Verbraucher haben die Verpflichtung, die Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte –in der Regel mehr als eine 38,5 Stundenwoche- unter den laufend verschärften Auflagen der Politik angemessen zu vergüten. Und, mindestens genauso wichtig, ihrer Arbeit den verdienten Respekt zu zollen. Unsere Landwirtschaft sorgt dafür, dass auch grüne Politikerinnen und Politiker einen gedeckten Tisch vorfinden.

Damit diese Zusammenhänge deutlicher in unser Bewusstsein treten, wurden die grünen Kreuze als stille, aber erkennbare Symbole aufgestellt. Wer dort einmal näher herantritt, kann unschwer erkennen, dass keinesfalls alles pflanzliche Leben mit Glyphosat beseitigt wurde. Makaber sind nicht die grünen Kreuze, sondern die billige Polemik in der Pressemitteilung. Um diese noch zu steigern, werden die Mahnfeuer in einen Kontext mit Luftverschmutzung, der CO2-Problematik und weltweiter Brandrodung gesetzt. Da sollten die Grünen konsequenter Weise von allen offenen Feuern, besonders im Außenbereich wie traditionellen Osterfeuern, fernbleiben.

Ich selbst nahm gerne an dem Mahnfeuer in unserer Gemarkung teil und freute mich, mein Verständnis für die Sorgen und Nöte unserer –besonders auch jüngeren- Landwirte vertiefen zu können.

Volker Brandt

Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Cremlingen

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