Wahlkampf: CDU Generalsekretär unterstützt seine Partei in Wolfenbüttel

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Wolfenbüttel, Restaurant Zum Glück, 9.9. 9 Uhr

Der Wahlkampf geht in seine heiße Phase, die Umfragewerte der CDU sind unter die 20%-Marke gefallen, aber CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak betont, dass die CDU keine Umfragen, sondern Wahlen gewinnen will.

Deshalb der kurze Abstecher von Berlin nach Wolfenbüttel. In der einen Stunde bleibt nur Zeit, Themen anzureißen und darauf hinzuweisen, dass eine Richtungswahl bevorsteht, dass die Lage ernst ist und dass die CDU kein Schulden-Europa will, in dem (na wer wohl?) die Schulden der anderen Staaten bezahlt. Natürlich hält er Armin Laschet für den besten Kanzlerkandidaten (das er das sagt, hätte ich auch schon schreiben können, bevor er es gesagt hat). Warum aber? Die Antwort bleibt er schuldig, vielleicht auch deshalb, weil ihm keiner die Frage gestellt hat.

Zur AfD befragt, stellt er fest, dass diese Partei, auch wenn man sich mit einem ihrer Mitglieder über Steuersenkungen unterhält, bei diesem wie bei jedem anderen Thema die Schuld immer bei den Flüchtlingen sieht.

„Natürlich“ durften auch kurze Seitenhiebe auf den Noch-Koaliationspartner SPD nicht fehlen und auf die Frage eines Pressevertreters, ob er sich eine Weiterführung der großen Koaliation vorstellen könne, war seine Antwort eher ausweichend. Ist ja schließlich Wahlkampf, die Karten werden neu gemischt und nach der Wahl kann jeder sehen, welches Blatt er in der Hand hält.

Harter Alltag für Paul Ziemiak: Den persönlichen Freund Dr. Adrian Haack begrüßen, alle CDU-Kandidaten vorstellen und alle Anwesenden darin zu bestärken, CDU zu wählen. Was die aber sowieso tun würden, denn außer Parteimitgliedern und Pressevertretern war wohl kein „unentschlossener Wähler“ anwesend. Ob es an der Tageszeit lag? Am Ort kann es ja eigentlich nicht gelegen haben: “Restaurant Zum Glück”