Wegeausbau an der Gedenkstätte Schandelah-Wohld

0
261

Schandelah – Im Rahmen der Gedenkstättenarbeit wurde seit Januar 2020 der Weg zu den ehemaligen Friedhöfen des Konzentrationslagers Schandelah-Wohl ausgebaut. Anstelle des Trampelfades ist hier ein ca. 2 Meter breiter und 200 Meter langer befestigter Fuß- und Radweg entstanden.

Wir freuen uns sehr, dass der Weg fertiggestellt ist und die ehemaligen Friedhöfe des KZ Schandelah-Wohld nun viel besser in das gesamte Gedenkstättenkonzept mit eingebunden werden können. Damit ist ein weiteres Mosaiksteinchen gesetzt, um das Konzept zu vervollständigen. Nun kann auch dieser Bereich bei schlechtem Wetter gut erreicht werden.“, erklärt Bürgermeister Detlef Kaatz.

Mich freut der Abschluss dieses Projektes besonders, da der Ausbau des Weges zu den Friedhöfen einer der letzten Wünsche von Victor Malbecq gewesen ist, einem ehemaligen Häftling des Konzentrationslagers“, ergänzt Diethelm Krause-Hotopp.

Auch Andreas Baderschneider, Leiter des Forstamts Wolfenbüttel, sieht in dem Ausbau des Weges einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Erinnerungskultur. „Wir als Forstamt nehmen unsere Verantwortung für die Gedenkstättenarbeit sehr ernst und freuen uns, wenn wir bei solchen Projekten unterstützen können“, führt Baderschneider aus.

Abschließend merkt Kaatz noch an, dass dieses Projekt ohne die Fördermittel der Stiftung Zukunftsfonds Asse in Höhe von 3.500 Euro nicht so bald hätte umgesetzt werden können. Die Gesamtkosten des Wegeausbaus belaufen sich auf rund 7.000 Euro.

 

Das Foto zeigt Bürgermeister Detlef Kaatz, Forstamtsleiter Andreas Baderschneider und Dr. Diethelm Krause-Hotopp am Anfang des neu gestalteten Weges und stammt von der Gemeinde Cremlingen.