Will der Landkreis die Schulhoföffnung auf bürokratischem Wege verhindern?

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Will der Landkreis die Schulhoföffnung auf bürokratischem Wege verhindern? Die Jungen Liberalen Wolfenbüttel fordern einen Dialog.

Wolfenbüttel. Die Jungen Liberalen Wolfenbüttel warten weiter auf eine Rückmeldung vom Landkreis zu ihrer Anregung zur Öffnung der Schulhöfe in Wolfenbüttel für Kinde und Jugendliche. Der Vorsitzende der Jungen Liberalen Wolfenbüttel Max Weitemeier erklärt:

Aktuell werden wir mit unserer Forderung von Frau Steinbrügge schlicht ignoriert. Zu unserer Anregung vom 27.04 haben wir noch nicht mal eine formale Eingangsbestätigung erhalten.“

Auch ein erneutes schriftliches Angebot zum Austausch vom 14.05. sei bislang unbeantwortet, so der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen.

Zuletzt habe sich der Landkreis nur auf Anfrage der Wolfenbütteler Zeitung geäußert und mitgeteilt, dass die Idee Aufwand bedeute und daher einer weiteren Prüfung bedarf. Weitemeier zeigte sich enttäuscht von der fehlenden Kommunikation des Landkreises:

Natürlich verstehen wir, dass eine Prüfung notwendig ist und immer auch Zeit in Anspruch nimmt. Innerhalb von vier Wochen sollte eine erste Reaktion aber auch nicht zu viel verlangt sein.“

Die JuLis vermuten, dass der Landkreis kein Interesse an einer Umsetzung habe, sondern die Idee auf bürokratischem Wege begraben wolle.

 „Mit der Baugenehmigung der Schulen als erstes Problem um die Ecke zu kommen, ist schon Bürokratie für Fortgeschrittene. Junge Menschen haben mehr verdient, als dass der Landkreis eine Idee unnötig problematisiert, weil sie mit Aufwand verbunden ist. Ich hoffe, dass der Landkreis bereit ist, den persönlichen Dialog zu suchen und an einer Umsetzung statt einer Verhinderung zu arbeiten. Gerade jetzt, wo sich junge Menschen seit einem Jahr im Home Schooling befinden, wäre es wichtig, dass sie die vorhandene Infrastruktur nutzen können, um Basketball, Tischtennis oder Fußball spielen zu können“, schließt Max Weitemeier ab.