Wir müssen „ins Machen“ kommen…..

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Pressemeldung 02.03.2022

Foto: “Im Gespräch über die aktuelle Haushaltsentwicklung: Michael Schwarze (links), Hermann Büsing (rechts) und Hartmut Mayer (Mitte), der neue Kämmerer der Gemeinde Cremlingen”

CDD/FDP/HAIE – Die MITTE Gruppe kritisiert großen Stau bei der Umsetzung von Baumaßnahmen

In der jüngsten Sitzung des Rates der Gemeinde Cremlingen am 01. März 2022 stand der Beschluss zum diesjährigen Haushalt auf der Agenda. Bereits im vergangenen Jahr konnte ein Haushaltsausgleich nur mit außerordentlichen Verkäufen von Bauland erzielt werden. Aber Grundstücke sind endlich, und angesichts der derzeitig ungewissen wirtschaftlichen Entwicklung in der ganzen Welt stellt sich die besorgte Frage, ob auch zukünftig die Nachfrage nach Grundstücken zu den derzeitig guten Konditionen ungebremst bleibt und die bisherigen Einnahmen zum Ausgleich des Haushalts weiterhin erzielt werden können. Und diese Besorgnis wächst angesichts des Entwurfs für den aktuellen Haushaltsplan, denn ein großes Defizit im hohen sechsstelligen Bereich schlägt am Ende zu Buche. Ein Trend, der sich auch in den kommenden Jahren laut Planung nicht grundlegend ändern wird.

Deshalb ist es umso mehr von erheblicher Bedeutung für die Gemeinde, jetzt und in den kommenden Jahren ein Wirtschaften mit Augenmaß zu beginnen und konsequent fortzuführen. „Für uns als Gruppe der Mitte ist es jetzt an der Zeit, den Fokus des Handelns auf die Pflichtaufgaben der Gemeinde zu lenken und die damit verbundenen Maßnahmen im Baubereich fest entschlossen anzugehen“, so der stellvertretende Gruppenvorsitzende und Vorsitzender des Finanz-, Feuerschutz- und Wirtschaftsausschusses, Michael Schwarze. „Dies betrifft vor allem Kindergärten, Grundschulen und Feuerwehren, darüber hinaus auch Maßnahmen in der gemeindlichen Infrastruktur, die langfristig größeren Nutzen für die Einwohner schaffen. Alle anderen Projekte sollten auf den Prüfstand, um im Hinblick auf die zu erwartenden Defizite der zukünftigen Haushaltsjahre schon jetzt entsprechend gegenzusteuern.“

Kritisch sehen wir die von SPD und Grünen geforderte Einrichtung einer Stelle für Energie-Management. Hier soll eine Stelle eingerichtet werden, um die überschaubare Zahl der gemeindeeigenen Liegenschaften energetisch effizient und optimal zu betreiben. „Wir brauchen nicht immer mehr Leute, die messen und wiegen, wir benötigen Mitarbeitende, die umsetzen und machen“, so Hermann Büsing, stellvertretender Gruppenvorsitzender der MITTE. „Insgesamt warten rund 70 Maßnahmen seit mehreren Jahren auf die Umsetzung; hier müssen wir endlich ‚ins Machen‘ kommen.“

Weitere Maßnahmen sind von der Verwaltung bereits angedacht bzw. müssen in den kommenden Jahren angegangen werden, so zum Beispiel die Erweiterung der Sandbachschule, weitere Investitionen im Kindergartenbereich oder auch die Realisierung mehrerer Feuerwehrgerätehäuser.

Unser Appell an Rat und Verwaltung: Lassen Sie uns gemeinsam die notwendigen Projekte angehen und uns auf diese konzentrieren