Wolters nimmt hochmoderne Entalkoholisierungsanlage in Betrieb

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Investition in die Zukunft – Wolters nimmt hochmoderne Entalkoholisierungsanlage in Betrieb

Gerade in Krisenzeiten ist es für ein Unternehmen wichtig, zuversichtlich an eine gesicherte Zukunft zu glauben und zukunftsorientierte Investitionen zu tätigen. Mit dem starken Ankerinvestor – Volksbank BraWo – im Rücken macht das Hofbrauhaus Wolters durch die Inbetriebnahme einer neuen, hochmodernen Entalkoholisierungsanlage einen weiteren Schritt in die richtige Richtung.

Nach der bereits erfolgten Installation eines neuen Flaschenfüllers im ersten Quartal des laufenden Jahres hat aktuell eine eigene neue Entalkoholisierungsanlage bei Wolters ihre Arbeit aufgenommen.

18 Monate hat es von der Planung bis zur Realisierung des Projekts gedauert.

Ende 2021 sollte die neue Entalkoholisierungsanlage fertiggestellt sein und ihre Produktion in der Traditionsbrauerei aufnehmen.

Fachkompetenz der technischen Leitung von Wolters sowie ein sehr straffer Planungsprozess haben es allerdings möglich gemacht, das Investitionsvorhaben schon jetzt umzusetzen.

Dank der neuen Anlage kann sich Wolters nicht nur neue Märkte erschließen, sondern die Investition sichert Arbeitsplätze und leistet einen erheblichen Beitrag in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Produktionsprozesse der Brauerei.

Nicht nur für den Inlandsmarkt ist die Entwicklung von alkoholfreien Brauspezialitäten von Bedeutung, sondern auch im Exportgeschäft wächst die Nachfrage nach diesen Getränken von Jahr zu Jahr.

Ab 2022 rechnet Wolters mit einer Steigerung des Exportvolumens an alkoholfreien Brauspezialitäten im deutlich zweistelligen Prozentbereich.

In der Vergangenheit war das Hofbrauhaus gezwungen, seine alkoholfreien Spezialitäten bei einem Dienstleister vom Alkohol befreien zu lassen.

Die neue Anlage führt nicht nur zu einer erheblichen Optimierung der Produktionsprozesse, sondern durch sie entfallen auch die aufwendigen Transporte von alkoholhaltigem Bier zum ca. 100 Kilometer entfernten Dienstleister sowie die Rücktransporte der Fertigprodukte zum Hofbrauhaus Wolters.

Das erspart langfristig jährliche Transporte von über 20.000 Kilometern, was zu einer Treibstoffersparnis von umgerechnet ca. 3.000 Litern Diesel und der Vermeidung erheblicher Feinstaubmengen führt.

Bei der Abfüllung der künftig hergestellten alkoholfreien Brauspezialitäten werden darüber hinaus auch die produktionsbedingten Schwundmengen stark reduziert, was wiederum zu einer spürbaren Senkung der Abwasserbelastung beiträgt.

Ebenfalls entfallen die Aufwendigen Reinigungen der Tankwagen mit wertvollem Frischwasser und die durch den Reinigungsvorgang entstehenden Abwässer.

Energiesparende Prozessoptimierungen, Vermeidung von Treibstoffverbrauch, Senkung der Abwasserbelastung sowie Einsparung von Frischwasser kommen in erheblichem Maße der Umwelt zugute und stellen einen weiteren Schritt zu mehr Nachhaltigkeit der Produktion dar – ein Thema, das sich auch die Volksbank BraWo als Ankerinvestor von Wolters auf die Fahne geschrieben hat.

Hinter dem gesamten Projekt steht ein Investitionsvolumen von ca. 2 Mio. Euro. Von der Investition profitieren dabei nicht nur die Hersteller der benötigten Anlagen, sondern auch zahlreiche Handwerksbetriebe aus der Region, die am Einbau der neuen Anlage beteiligt sind.

Um dem Wolters-Fan auch künftig den vollen Pilsgenuss – jedoch ohne Alkohol -anbieten zu können, wurde im Rahmen der Neuinvestition die Produktqualität des alkoholfreien Pilsbieres noch wesentlich aufgewertet.

In der neuen Anlage wird dem speziell für Wolters Pilsener Premium alkoholfrei entwickelten Bier auf eine sehr schonende Art und Weise durch einen Verdampfungsprozess im Vakuum der Alkohol entzogen. Aroma- und Geschmackskomponenten eines hochwertigen Bieres Pilsener Brauart werden durch eine Aromarückgewinnungskomponente weitgehend erhalten.

Der gesamte Prozess der Entalkoholisierung läuft darüber hinaus aufgrund modernster Technik sehr energieeffizient ab.

Bei voller Leistung ist das neue Aggregat in der Lage, ca. 2.000 Liter Bier pro Stunde zu entalkoholisieren.

Der dabei gewonnene Alkohol geht nicht verloren, sondern er wird für die Produktion von Desinfektions- oder Reinigungsmitteln weiterverkauft. Damit leistet Wolters einen wichtigen Beitrag zum Schutz gegen Pandemien. Für das kommende Jahr ist mit einer durch die Entalkoholisierung des Bieres gewonnenen Alkoholmenge von weit über. 150.000 Litern zu rechnen.