Zwölf Monate für eine gemeinsame Zukunft

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Pressemeldung

Wolfenbüttel. Mit voller Belegung startete am heutigen Montag der neue FSJ-Jahrgang beim Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel. “Super! Ich freue mich sehr, dass wir alle fünf Plätze besetzen konnten”, sagte Björn Försterling bei der Begrüßung der Neuen. “Es zeigt, wie interessant die Tätigkeiten beim Roten Kreuz heute noch immer sind”, unterstrich der kommissarische Geschäftsführer. Nicht zuletzt sei das Angebot der Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) ein wichtiger Mosaikstein für die Zukunft des Rettungsdienstes. “Wir hoffen, dass von diesen fünf der ein oder andere hängenbleibt beim DRK”, erklärte Försterling. “Im Grunde haben wir alle ja mal so oder ähnlich hier begonnen.”

Auf ihre eigene Zukunft angesprochen, gaben die fünf am ersten Arbeitstag ganz unterschiedliche Beweggründe an, durch die sie beim Roten Kreuz gelandet sind. “Ich selbst hatte vorher keine DRK-Verbindung, aber ein Freund hat sehr geschwärmt vom FSJ im Rettungsdienst”, sagte Leo Grünewald-Steiger. “Und so bin ich jetzt sein Nachfolger geworden.” Amin Weber hingegen hat schon konkrete Vorstellungen von seinem Werdegang: “Ich möchte gerne Rettungsanitäter werden – und nach den zwölf Monaten hier bin ich dabei sicher einen großen Schritt weiter gekommen.”

Bennet Jaiser möchte Medizin studieren, geht dabei sehr planvoll vor und erledigt im FSJ nun den zweiten Aspekt der Vorbereitung: “Zuvor war ich hier zwei Jahre lang ehrenamtlich tätig beim DRK und kenne schon einige Leute.” Und auch für Julian Willig bedeutet der Kreisverband kein Neuland: “Mein Vater arbeitet hier, ich bin ehrenamtlich bei der Feuerwehr.” Da schließt sich der Kreis vom Ehrenamt zum Hauptamt. Völlig offen geht hingegen Laurenz Kooymann an die Sache ran. “Mein Berufsziel ist mir noch unklar, darum will ich diese zwölf Monate zur Orientierung nutzen und viele neue Erfahrungen sammeln.”

Empfangen wurde das Quintett in der Zentrale des DRK-Kreisverbands an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße 8 von Björn Försterling und Stephan Trampenau, dem Praxisanleiter. “In diesem Jahr hat es länger gedauert als sonst, bis die Plätze vergeben waren”, berichtete er. Das habe wohl daran gelegen, dass der Führerschein nicht mehr automatisch bezahlt werde, so wie früher. “Aber am Ende der zwölf Monate steht nach wie vor das Zertifikat ,Rettungssanitäter’ – von daher sind unsere Stellen noch immer sehr attraktiv.”

Ungewöhnlich ist, dass in diesem Jahr kein einziges Mädchen ihr Freiwilliges Soziales Jahr beim Rettungsdienst verbringt. “Das ist wirklich das erste Mal, solange ich mich erinnern kann”, sagte Trampenau.

Foto: Gut gelaunt und neu eingekleidet am ersten Arbeitstag (von links): Leo Grünewald-Steiger, Amin Weber, Bennet Jaiser, Julian Willig und Laurenz Kooymann sowie Björn Försterling und Stephan Trampenau. Foto: DRK

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